Kopfnoten – kein Kopf und kein Ende?
Zwei statt sechs! Die Anzahl der Noten für das Arbeits- und Sozialverhalten muss reduziert werden!
Als hilfreich gedacht, ausdifferenziert jedoch unpraktisch: die so genannten Kopfnoten.
Das Erziehungs-Vehikel bockt im Alltagsbetrieb. Der Arbeitsaufwand von sechs individuellen Noten ist nicht leistbar und die Angst vor Klagen hält viele Lehrer/innen davon ab, realistisch zu bewerten.
Die Kuschelpädagogen haben wieder Konjunktur. Das Unwort von der „sozialen Selektion“ wird propagiert. Die GEW kocht ihr ideologisches Süppchen.
fidel meint: Kopfnoten ja, aber nicht so!
Viele Kolleginnen und Kollegen haben gegen den enormen Arbeitsaufwand protestiert. Und das Ministerium hat reagiert: Jede Schule darf in diesem Schuljahr Zeugniskonferenzen ganztägig durchführen. Unterrichtsausfall trotz „Vorrang für Unterricht“? Auf einmal geht’s!
Die Bewertung des Arbeits- und Sozialverhaltens muss künftig deutlich vereinfacht werden. Die Anzahl der Noten ist von sechs auf zwei zu reduzieren.
Wir fordern:
Eine Note für Arbeitsverhalten und eine Note für Sozialverhalten!
Das reicht!
